Baubetrieb und Bauwirtschaft | Institut für Interdisziplinäres Bauprozessmanagement

Technische Universität Wien

FUCHS Florian

Dokumentation eines Versuchsaufbaus: Verlegung von Glasfaserkabeln im Straßenaufbau mit T- bzw. U-Schlitzen

Einleitung

In Österreich wurde im Jahr 2014 die sogenannte „Breitbandmilliarde“, zur Förderung des Breitbandausbaues von Internetanschlüssen in Österreich, beschlossen. Zu einem großen Teil sollen die zur Verfügung gestellten Geldmittel in den Ausbau des Glasfasernetzes speziell im ländlichen Raum fließen. Dabei muss berücksichtigt werden, dass in den angesprochenen Gebieten zum größten Teil nur geringe Bevölkerungsdichten vorhanden sind. Aus diesem Grund müssen spezielle Baumaßnahmen gefunden werden mit denen eine günstige (vor allem in Bezug auf die Bevölkerungsanzahl) und zugleich schnelle Methode zur Erschließung solcher ländlichen Gebiete gegeben ist.

Eine Methode, die bereits für mehrere Versuchsstrecken der A1 Telekom Austria AG eingesetzt wurde, ist das sogenannte Nano-Trench-Verfahren, ein patentiertes Einbringverfahren für Lehrverrohrungen im Straßenaufbau. Da auch andere Firmen ihre Technologien zur Verfügung stellen wollen, wurde deswegen eine Versuchsstrecke an einer mittelmäßig befahrenen Kreuzung in der Nähe von Wolkersdorf (Land Niederösterreich) eingerichtet.

Diese Projektarbeit soll eine Dokumentation der Einbaumaßnahmen darstellen und beinhaltet außerdem eine Beurteilung der Einbaumaßnahmen in baubetrieblicher Hinsicht und eine Aufstellung von Beurteilungsparameter für die Dauerhaftigkeit.

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