Baubetrieb und Bauwirtschaft

Stefan RATZINGER - Kostenstruktur eines Zimmereibetriebes

TU Wien, 2010

Kurzfassung


In der gegenständlichen Arbeit wird die Kostenstruktur eines Zimmereibetriebes mit 5 Mitarbeitern analysiert. Eine analytische Betrachtung der Kostenstellen eines Zimmereibetriebes kann einen  wichtigen Aspekt für die Wirtschaftlichkeit darstellen.


Der Betrieb beschäftigt einen Geschäftsführer, drei Arbeiter und eine Sekretärin mit einem Dienstverhältnis von 10 h.


Die Kostenstellen werden in folgenden Bereiche eingeteilt:
• Miete für Büro, Lagerplatz und Halle,
• Bürokosten,
• unproduktives Personal und
• Geräte- und Maschinenkosten.
Regionale sowie betriebsbedingte Annahmen werden festgelegt.


Zunächst werden die Gemeinkosten des Zimmereibetriebes ermittelt und diese auf die Kostenarten Material, Lohn und Fremdleistung aufgeteilt und umgelegt. Die Gemeinkosten setzen sich aus Baustellengemeinkosten (Geräte, usw.) und Geschäftsgemeinkosten (Miete, usw.) zusammen.


Die gegenständliche Analyse zeigt, dass im Vergleich zu den derzeitig gängigen Angebotspreisen bei genauer Kostenbetrachtung, ein Auftrag, der die Kosten deckt, kaum zu erzielen ist.