Baubetrieb und Bauwirtschaft

Hubert STRENN - Spundwände

TU Wien, 2007

Einleitung

Spundwände werden dafür verwendet, um große Geländesprünge, wie sie bei Baugruben vorkommen zu sichern. Sie werden seit dem 20. Jahrhundert im Bauwesen verwendet. Außerdem finden sie eine große Verbreitung im Hafenbau, Hochwasserschutz, Kanalbau, Wasserbau, Deponiebau, usw. Der größte Vorteil bei ordnungsgemäßem Einbau, ergibt sich durch die Abdichtung gegenüber Wasser und dem angrenzenden Boden. Es kommen verschiedene Einbringgeräte zur Anwendung, nämlich Rammen, Vibratoren und Pressen. Vor allem durch Pressen können Spundwände nahe bei Gebäuden eingebracht werden. Um den Einbringvorgang zu erleichtern, wurden verschiedene Verfahren entwickelt. Die Dichtheit einer Spundwand kann auf verschiedenste Weise erreicht werden, z.B. durch denn anliegenden Boden oder unterschiedliche Dichtungssysteme der verschiedenen Hersteller. Bei völliger Dichtheit können die Bohlen auch zusammen geschweißt werden. Die Spundwand kann, wenn sie nicht mehr benötigt wird wieder verwendet werden. Im Baubetrieb ist die Spundwandbauweise durch die Möglichkeit, Baugruben vor äußeren Einflüssen zu schützen eine unverzichtbare Methode.

Eine Spundwand setzt sich aus einzelnen Bohlen zusammen, die aneinander gereiht eine dichte Wandfläche erzeugen. Die Bohlen werden über ihre Schlösser miteinander verbunden, wobei jede Spundwandart ihre typischen Schlösser hat.